1. AMATEURLIGA NORDBADEN

Ein großartiger Fussballer ist nicht mehr. Erwin Rupp, einer der Pokalhelden des VfB Eppingen und in den 80-er Jahren ein Leistungsträger im Team des SV Sandhausen, verstarb am 15. Oktober 2018 im Alter von 64 Jahren.
Ein großartiger Fussballer ist nicht mehr. Erwin Rupp, einer der Pokalhelden des VfB Eppingen und in den 80-er Jahren ein Leistungsträger im Team des SV Sandhausen, verstarb am 15. Oktober 2018 im Alter von 64 Jahren.

Vor rund 70 Jahren wurde in Nordbaden eine Spielklasse geschaffen, die noch heute existent ist. Es handelt sich um die 1. Amateurliga, die als dritthöchste Spielklasse an den Start ging. Bis 1978 war das so. Im Jahr der verkorksten WM wurde nämlich auch der Amateurfussball reformiert. Aus den in Baden-Württemberg bestehenden vier 1. Amateurligen ( 1. AL Nordbaden, 1. AL Südbaden, 1. AL Württemberg und dem Sonderkonstrukt 1. AL Schwarzwald-Bodensee ) wurde die Amateur-Oberliga Baden-Württemberg gebildet. Je fünf Vereine aus den vier 1. Amateurligen rückten in die neue Spielklasse hoch, und mit den 1. Amateurligen ging´s dann unter der Bezeichnung "Verbandsliga" weiter. Stimmt nicht ganz, denn die 1. AL Schwarzwald-Bodensee, welche sich aus württembergischen und südbadischen Vereinen gebildet hatte, wurde aufgelöst und die verbliebenen südbadischen bzw. württembergischen Vereine den Verbandsligen ihrer Landesverbände zugeteilt.

Mit der Einführung der Regionalligen 1994 fielen auch die Verbandsligen in der Ligenhierarchie eine Stufe tiefer, und 2007 gar, mit der Einführung einer bundesweiten 3. Liga, ging´s ligentechnisch betrachtet nochmals eine Etage tiefer.

Zurück zur 1. Amateurliga Nordbaden, in welcher sich  zwischen 1950 und 1978 insgesamt 53 Vereine tummelten. Manche nur eine Saison, andere hielten sich etwas länger über Wasser, und wieder andere konnte man zu den etablierten Teams in dieser Spielklasse zählen. Den SV Sandhausen etwa, den VfR Pforzheim oder auch die Amateurmannschaft des Karlsruher SC und die mittlerweile nicht mehr existierenden Null-Neuner aus Weinheim.

 

ERSCHEINUNGSTERMIN: frühestens Weihnachten 2020

Damit der Amateurfussball und die Erinnerung daran nicht ganz unter den Tisch fällt, haben wir uns dazu entschlossen, diese Zeit aufzuarbeiten und in Buchform zu veröffentlichen. Es haben uns diesbezüglich schon etliche Anfragen erreicht. Als vorsichtige Einschätzung können wir uns einen Erscheinungstermin an Weihnachten 2020 vorstellen.

Wir möchten an dieser Stelle alle, welche zwischen 1950 und 1978 als Spieler, Trainer, Funktionär, Angehöriger oder in anderer Eigenschaft einen Bezug zu dieser Spielklasse hatten, uns zu kontaktieren, Dies gilt natürlich auch für Privatleute, die über Material ( Unterlagen, Bilder etc. ) aus dieser Zeit verfügen. Unser Anspruch, ein möglichst "rundes Bild" über diesen Zeitraum bzw. diese Spielklasse zu liefern, kann nur dann gelingen, wenn jeder Einzelne dabei mitwirkt.

 

Titelseite des Programmhefts vom Freund- schaftsspiel SV Eintracht Trier - Dresdner Sportclub Heidelberg ( 6. Januar 1952 )

Der DSC spielte mit Schachtner - Pohl, Jungnickel - Kunstmann, Hoevermann, Max Kreische - Kaiser, Hans Kreische, Seifert, Küchenmeister, Ulrich

Anfragen betr. Förderung

An dieser Stelle veröffentlichen wir in loser Folge sämtliche Förderanfragen zu unserem Projekt und die Antworten, die uns erreichen.

 

1.)

Von der Heinrich-Vetter-Stiftung mit Sitz in Ilvesheim bei Mannheim, die sich angeblich für Projekte stark macht, die einen unmittelbaren Bezug zu Ilvesheim und Mannheim besitzen ( zum besseren Verständnis: unser Projekt befasst sich schwerpunktmässig mit dem Fussball in Mannheim / Ilvesheim ) erhielten wir am 31. Oktober 2019 folgendes Schreiben per E-Mail (!):

 

Sehr geehrter Herr Ebner,

vielen Dank für Ihre Anfrage zur Unterstützung des Buchprojektes.

Leider erhalten wir, wie Sie sich gewiss gut vorstellen können, zahllose, vielfältige Bitten, die im Grunde nahezu alle förderungswürdig sind. Wir können jedoch nicht sämtliche Wünsche und Anfragen erfüllen, müssen leider immer wieder Anträge ablehnen, da unser Etat nun einmal leider begrenzt ist. Wir bedauern außerordentlich, dass wir noch nicht einmal alle Anliegen aus dem caritativen Bereich hinlänglich bedienen können, was uns besonders schwer fällt. Daher können wir Ihnen leider keine Spende Zusage geben. Wir hoffen, dass Sie die verdiente Förderung von anderer Seite erfahren und wünschen Ihnen viel Erfolg

Mit freundlichen Grüssen

Antje Geiter